Fettnäpfchen

Es gibt viele kulturelle Unterschiede zu den Japanern, darum ist es wichtig sich vorher zu informieren um in kein Fettnäpfchen zu treten, oder zumindest in kein schlimmes.

 

In Japan kommt man sich körperlich nicht nahe, auch bei einer Begrüßung nicht. Händeschütteln und Umarmungen zur Begrüßung sind also völlig tabu. Normalerweise verbeugt man sich, doch auch das ist eine Wissenschaft für sich, da man durch verschiedene Verbeugungen seinen Rang darstellt. Als ausländischer Tourist ist es am besten dem Gegenüber zuzunicken.

 

Wenn man in einer japanischen Wohnung eingeladen ist, sollte man ein Geschenk mitbringen. Tabu sind Messer, Scheren oder Brieföffner, da die als Zeichen für Trennung gelten. Die Geschenke werden nicht sofort ausgepackt, denn dann wirkt man gierig. In japanischen Wohnungen steht oft ein extra Paar Schuhe vor der Toilette. Die sollte auch der Gast anziehen und nach dem Toilettenbesuch wieder ausziehen. So bleiben die Füße sauber. Prinzipiell sollte man auf seine Socken achten, denn wenn man sich auf die bekannten Tatami-Matten setzt, ist man meist auf Socken. Dabei sollte man den Schneidersitz wählen, denn einfaches gemütliches Hinsetzen oder -legen kommt nicht gut an.

 

Man zeigt nie mit dem Finger auf jemand anderen. Das macht man höchsten mit der ganzen Handfläche. Außerdem schenkt man sich nie selbst nach, denn dann gilt man als Trunkenbold. Mit einem halbvollen Glas signalisiert man, dass man nicht mehr trinken möchte. Ansonsten schenkt man sich immer gegenseitig nach.

 

Eine Einladung in eine Karaokebar sollte man nie ablehnen, denn das gehört vollkommen zu der japanischen Kultur. Richtig beliebt macht man sich, wenn man dann auch noch deutsche Volkslieder trällern kann.

 

Nach einem wichtigen Geschäftstermin entspannen Japaner gerne in Bädern. Auch wenn man gerade zuvor geduscht hat, sollte man sich gründlich mit Seife waschen.